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Perioperative Ernährung
In zahlreichen Untersuchungen konnte der prognostische Einfluss des Ernährungszustandes auf die Komplikationshäufigkeit, Sterblichkeit und die Krankenhausverweildauer bei chirurgischen Patienten belegt werden. Auf diesen Erkenntnissen beruht die Einführung der perioperativen (prä- und postoperativen) Ernährungstherapie. Ziel ist die bedarfsdeckende Ernährung zur Erhaltung der Funktion aller Organsysteme in der Phase vor und nach der Operation. Es ist bekannt, dass eine Operation zu zahlreichen Stoffwechselveränderungen, dem so genannten Stressstoffwechsel, führt. Der Körper ist dann in einer Phase, in der es zu einer starken Steigerung der Stoffwechselrate (Hypermetabolismus) kommt. Der Körper muss in dieser Zeit gut mit Energie und Nährstoffen versorgt sein. Vor der Operation sollten die Nährstoffspeicher deshalb gut gefüllt sein (präoperative Ernährung). Besonders wichtig ist die präoperative Ernährung bei mangelernährten Patienten. Die Dauer und Ausprägung der Hypermetabolismusphase sind sehr unterschiedlich und hängen maßgeblich von der Art des Eingriffs ab. Die Veränderungen der Körperzusammensetzung mit Verminderung der Körperzellmasse als Antwort auf den Hypermetabolismus können bis zu 3 Wochen andauern.

Therapieempfehlung

Bei bereits mangelernährten Patienten hat sich eine präoperative hochkalorische Ernährung (120% des Energiebedarfs) über einen Zeitraum von 7-10 Tagen vor der Operation als sinnvoll erwiesen. Eine postoperative enterale Ernährung wird empfohlen für Patienten, die den Energiebedarf nicht innerhalb von 7 – 10 Tagen nach der Operation durch Normalkost decken können. Von einer postoperativen enteralen Sondenernährung profitieren insbesondere Patienten nach großen Tumoroperationen im Kopf-Hals-Bereich (Larynx-, Pharynx-, Ösophagusresektion) und Abdomen (Gastrektomie, partielle Duodenopankreatektomie) oder schwerem Polytrauma. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand sollte die Sondenernährung innerhalb von 24 h nach der Operation beginnen. In der Anfangsphase werden nur geringe Zufuhrmengen von 5-10 ml/h verabreicht. Die Steigerung der Zufuhrrate erfolgt situationsbedingt und richtet sich nach der individuellen Verträglichkeit. Eine bedarfsdeckende Zufuhr wird in der Regel nach 5-7 Tagen erreicht.


Produktempfehlung

Präoperative Ernährung

Orale Ernährung



Oral IMPACT®
Oral IMPACT® Drink
Resource® Fruit
Clinutren® JUNIOR
Sondenernährung



IMPACT® oder bisher verwendete Sondennahrung



Frühe postoperative Ernährung

Orale Ernährung



Oral IMPACT®
Oral IMPACT® Drink
Peptamen® Drink
Peptamen® JUNIOR
Sondenernährung



IMPACT®
Peptamen®
Peptamen® JUNIOR

Das Produktsortiment der Nestlé HealthCare Nutrition (Trink-, Aufbau- und Sondennahrung) finden Sie hier.




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