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Mangelernährung behandeln
Um eine Verschlechterung des Ernährungs- und Gesundheitsstatus zu vermeiden, müssen beim Feststellen einer Mangelernährung geeignete Maßnahmen zu ihrer Behandlung folgen. Dabei orientiert sich die Ernährungs-therapie an den möglichen Ursachen einer unzureichenden Nahrungsaufnahme und -qualität.

 Ursachen einer mangelernährung:

Solche Ursachen können sein:

  • Appetitlosigkeit
  • Zahnstatus
  • Kau- und Schluckbeschwerden
  • Medikamentenkonsum


Appetitlosigkeit bekämpfen:
Während einer Krankheitsphase, bei Medikamenteneinnahme oder schlechter Stimmung bleibt der Appetit häufig weg. Mahlzeiten sollten daher nicht alleine, sondern in Gesellschaft aufgenommen werden. Auch der Geruch leckerer Speisen und eine appetitlich angerichtete Mahlzeit wecken zusätzlich die Lust am Essen.

Kau- und Schluckbeschwerden lindern:
Menschen mit Kau- oder Schluckbeschwerden (beispielsweise Einengung der Speiseröhre, Demenz oder schlechtem Zahnstatus) ängstigen sich häufig vor dem Verzehr von festen Speisen oder Getränken. Die Schwierigkeiten beim Essen und Trinken führen zum Verschlucken oder Aushusten von Nahrungsmitteln, sowie einer Bevorzugung essfreundlicher, aber nährstoffarmer Speisen (z.B. Milchbrei). Diese Situation kann durch konsistenz- veränderte Zusatznahrungen deutlich verbessert werden. Mehr Informationen dazu hier.

Zahnprobleme beheben:
Ein schlechter Zahnstatus (z.B. schmerzende Zähne, schlecht sitzende Zahnprothese) mit Schmerzen beim Kauen fördert wie bei Kau- und Schluckbeschwerden eine einseitige Ernährung. Nicht zuletzt geht durch die Unlust am Essen viel an Lebensqualität verloren. Achten Sie daher auf eine gute Zahnpflege, lassen Sie beschädigte Zähne richten und gegebenenfalls die Zahnprothese anpassen.

Medikamentenkonsum überprüfen:
Krankheit oder Alter werden häufig von der Einnahme mehrerer Medikamente begleitet. Diese Wirkstoffe oder ihre Kombination beeinträchtigen oft die Nährstoffversorgung und fördern Appetitlosigkeit. Daher sollte die Medikation regelmäßig geprüft bzw. hinterfragt werden. Auch der Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme beeinflusst das Essverhalten. Fragen Sie dazu den behandelnden Arzt und besprechen Sie die nebenwirkungsärmste Therapie.


Trink- und Aufbaunahrungen als Ausweg

Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, dann stellen geeignete Trink- und Aufbaunahrungen eine geeignete Lösung dar. Sie liefern dem Körper in konzentrierter Form viel Energie, Eiweiß, Ballaststoffe und wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese Produkte können ergänzend zur normalen Kost bzw. ausschließlich eingesetzt werden.



Nestlé HealthCare Nutrition bietet ein umfangreiches auf wissenschaftlicher Basis entwickeltes Produktsortiment an Trink- und Aufbaunahrungen. Unterschiedliche Produkte für viele Anwendungsgebiete, ermöglichen es auf die individuellen Ernährungsbedürfnisse einzugehen. Zudem unterstützt die Vielfalt an Geschmacksrichtungen, dass Abwechslung besteht und auch für jeden etwas dabei ist, was sich positiv auf das Wohlbefinden auswirkt.
 
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